Eigentlich wollte ich nichts dazu sagen, aber irgendwie juckt es mich.
Der Juckreiz (man kann schon eher sagen Brechreiz) wurde hierdurch ausgelöst: Aktuelles Fettnäpfchen des Herrn König
Auch wenn ich normalerweise Krieg für kein geeignetes Mittel der Politik halte: dies ist einer der seltenen Fälle, in denen der gezielte Einsatz militärischer Mittel, nämlich die Zerstörung der iranischen Nuklearanlagen, einen weit größeren Schaden vermeiden könnte.
und:
Durch gezielte Schläge gegen die iranischen Atomanlagen muss der Westen jetzt den Machthabern in Teheran zeigen, dass wir uns von ihnen nicht länger auf der Nase herumtanzen lassen.
Ok, jeder hat seineMeinungsfreiheit. Damit habe ich kein Problem. Selbst wenn jemand, in meinen Augen, grenzwärtig seine Meinung kunt tut, kann ich damit leben und finde es sogar gut das jemand den Mut hat anzuecken. Aber wo ich wirklich ein Problem habe, ist wenn jemand dieses macht der eine Partei repräsentiert. Dieses macht Herr König und er kann 1000x sagen, schreiben, singen, dass dies seine persönliche Meinung ist. Für die Öffentlichkeit ist ER Piratenpartei. Darüber sollte er mal nachdenken. Es zeugt in meinen Augen von einer gewissen Ignoranz und Arroganz zu denken (?), dass jeder Leser privat und dienstlich trennt. Und als Mitglied des Vorstandes öffentlich zu sagen, dass ein paar kleine Bömbchen ganz passend seien ist absolut inakzeptabel! Ich bin bestimmt keine extremer Linker oder fanatischer Pazifist, aber ich würde niemals auf die Idee kommen als Vorstandmitglied in meinem Blog dieses zu posten. Danke Herr im Himmel, das ich wenigstens etwas Hirn bekommen habe.
Also, wenn er Werbung für sich will hat er es geschafft. Es wird fleißig geblogt und gemailt. Es gibt Piraten, die finden es in Ordnung, es gibt Piraten die fordern seinen Rücktritt. Ich fordere seinen Rücktritt. Mit seinem Verhalten schadet er der Partei. Es ist auch nicht das erste Mal, dass Herr König über die Stränge schlägt. Ich sag nur Schweiz…
Auch damals ging es hoch her. Aber seine Bombenwünsche sind jetzt noch “besser”. Ok, sagen wir jetzt alle: “Er darf schreiben, was er will. Es ist seine Meinungsfreiheit”. Ich kann die Verfechter dieser Meinung auch verstehen. Aber (!!!!) vielleicht sollten die Verfechter vom Königsweltbild mal auch berücksichtigen, welch eine Missstimmung der gute Herr damit in der Partei verbreitet. Die Mailliste hatte ganz schön zu ackern. Kommentare wurde verfasst, etc. . Aber all dies interessiert den Herrn nicht. Er nimmt ja nicht mal Stellung zu seinem aktuellen Streich. Es ist doch wundervoll, wenn sich jetzt auch Piraten untereinander fetzen, bloss weil Monsieur mal wieder ohne diplomatisches Feingefühl bloggen musste. Herr König genießt von mir kein Vertrauen mehr. Ich kann nicht verstehen wie jemand, der so oft in die Kritik gerät, an seinem Posten festhält. Irgendwann sollte mal der gesunde Menschenverstand einsetzen.
Es gibt einfach Grenzen. Meinungsfreiheit hin und her. Wenn ich öffentlich eine Gruppe vertrete, dann darf ich nicht grenzwärtige Äußerungen machen, die dieser Gruppierung schaden könnten. Dann hält man einfach mal die Klappe und lässt es bleiben. Herr König hat auch Pflichten, nicht nur Rechte. Wenn er weiterhin so seine Meinung verbreiten will, dann soll er doch bitte aus der Partei austreten und es dann auf Eigenverantwortung machen. Er hätte bestimmt auch weniger Stress. Oder hat er Angst, dass ihm dann keiner zuhört?
-Update-
Feige ist der Herr König wohl auch: Aaron ist feige






Ich dachte die Piraten Partei steht für klare Worte??.. Nur dann wenn ie den Vorgaben entsprechen und es passt?.Aber nicht dann wenn es unliebsam ist. Das ist unsere Demokratie weiter.
Unliebsame Them wie der Islam scheint die meisten zu überfordern. Auf dem Weg zur Wulff Partei?
das is alles shhhhhit
Hallo,
bürgerliche Wählerschichten erreichen wollen ist eine Sache, sich in die Untiefen der Politik zu begeben ein andere.
Die Piratenpartei hat gepunktet, weil sie neue Themen und Fragestellungen besetzt. Die Forderung nach einem militärischen Einsatz im Iran, als Mittel, um an Profil zu gewinnen bzw. neue Wählerschichten zu aquirieren, halte ich für infam und obszön. Abgesehen davon, sind solche letztlich populistischen Positionen bereits eindeutig besetzt, und das von einem politischen Klientel, welches der Piratenpartei nicht gut stehen würde.
Und jetzt mal ganz allgemein, abgesehen von den unqualifizierten Äußerungen irgendeines Medienunternehmerfuzzis:
Der Reflex, bei Unrechtsregimes nach einem militärischen Einsatz zu rufen, ist generell kritisch zu betrachten. Für den Krieg im Irak und Afghanistan z.B. sind unterwegs die ursprünglichen Legitimationen und Gründe verloren gegangen, aber das scheint auch nicht weiter zu interessieren.
Kolonialismus und Vietnam-Krieg kamen in unseren Geschichtsbüchern nicht gut weg,
wie wird es mit diesen Kriegen sein?
Nur um das Wohl der dort lebenden Menschen, scheint es jedenfalls nicht zu gehen.
Populistische Äußerungen sind da nur Öl im Feuer, helfen keinem die Situation differenziert zu betrachten und auch nicht der Piratenpartei, Salon-fähig zu werden.
Schuster bleib bei Deinen Leisten-
Wäre schade, wenn die Piratenpartei durch krude politische Ausflüge, zu einer populistischen Freak-Partei werden würde.
Cheers!
Du behauptest, Aaron würde mit seinen Äußerungen z.B. zu Minarettverbot und Iran der Piratenpartei schaden.
Ich halte das für groben Unfug. Die Piratenpartei muß sich allgemeinen Wahlen stellen, und da kommt es nicht darauf an, in ultralinken Zirkeln Zustimmung zu gewinnen, sondern in der Durchschnittsbevölkerung. Und dort findet Aaron weitaus mehr Zustimmung, als Du es Dir in Deinem ideologisch begrenzten Horizont vorzustellen vermagst.
Im Übrigen finde ich es ziemlich anmaßend von Dir, daß Du hier den Eindruck erweckst, die Mehrheit der Piraten sei GEGEN Aaron. Woher willst Du das wissen? Hast Du eine Mitgliederbefragung gemacht? Hast Du Fakten, greifbare und belastbare Zahlen? Oder glaubst Du, jeder müsse nach der Pfeife von Antifa und Schwarzem Block tanzen?
Ich unterstütze die Positionen von Aaron König voll und ganz. Er sollte auf Dauer ein wichtige Rolle in der Partei spielen, er hat das Potenzial, neue Wählerschichten außerhalb des Antifa-Ghettos zu erschließen, d.h. auch bürgerliche Wähler für die Piratenpartei zu gewinnen.
Die Piraten müssen in den Bundestag! Das sollte eigentlich auch Dein Ziel sein. Hilf mit dabei, dieses für Deutschland und ganz Europa wichtige Ziel zu erreichen, anstatt Mobbing gegen andersdenkende Piraten zu betreiben!
Ja, die Kommentare sind steinalt und Genosse König zum Glück nicht mehr bei den Piraten.
Mir erschließt sich absolut nicht, wie einem Parteivorstand geltende Gesetze (§80a StGB) und Verträge (Atomwaffensperrvertrag!) egal sein können und manche das auch noch richtig finden.
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