7 comments on “Aaron König: Ein Mann für jedes Fettnäpfchen

  1. Ich dachte die Piraten Partei steht für klare Worte??.. Nur dann wenn ie den Vorgaben entsprechen und es passt?.Aber nicht dann wenn es unliebsam ist. Das ist unsere Demokratie weiter.
    Unliebsame Them wie der Islam scheint die meisten zu überfordern. Auf dem Weg zur Wulff Partei?

  2. Hallo,
    bürgerliche Wählerschichten erreichen wollen ist eine Sache, sich in die Untiefen der Politik zu begeben ein andere.

    Die Piratenpartei hat gepunktet, weil sie neue Themen und Fragestellungen besetzt. Die Forderung nach einem militärischen Einsatz im Iran, als Mittel, um an Profil zu gewinnen bzw. neue Wählerschichten zu aquirieren, halte ich für infam und obszön. Abgesehen davon, sind solche letztlich populistischen Positionen bereits eindeutig besetzt, und das von einem politischen Klientel, welches der Piratenpartei nicht gut stehen würde.

    Und jetzt mal ganz allgemein, abgesehen von den unqualifizierten Äußerungen irgendeines Medienunternehmerfuzzis:

    Der Reflex, bei Unrechtsregimes nach einem militärischen Einsatz zu rufen, ist generell kritisch zu betrachten. Für den Krieg im Irak und Afghanistan z.B. sind unterwegs die ursprünglichen Legitimationen und Gründe verloren gegangen, aber das scheint auch nicht weiter zu interessieren.

    Kolonialismus und Vietnam-Krieg kamen in unseren Geschichtsbüchern nicht gut weg,
    wie wird es mit diesen Kriegen sein?
    Nur um das Wohl der dort lebenden Menschen, scheint es jedenfalls nicht zu gehen.
    Populistische Äußerungen sind da nur Öl im Feuer, helfen keinem die Situation differenziert zu betrachten und auch nicht der Piratenpartei, Salon-fähig zu werden.

    Schuster bleib bei Deinen Leisten-
    Wäre schade, wenn die Piratenpartei durch krude politische Ausflüge, zu einer populistischen Freak-Partei werden würde.

    Cheers!

  3. Du behauptest, Aaron würde mit seinen Äußerungen z.B. zu Minarettverbot und Iran der Piratenpartei schaden.

    Ich halte das für groben Unfug. Die Piratenpartei muß sich allgemeinen Wahlen stellen, und da kommt es nicht darauf an, in ultralinken Zirkeln Zustimmung zu gewinnen, sondern in der Durchschnittsbevölkerung. Und dort findet Aaron weitaus mehr Zustimmung, als Du es Dir in Deinem ideologisch begrenzten Horizont vorzustellen vermagst.

    Im Übrigen finde ich es ziemlich anmaßend von Dir, daß Du hier den Eindruck erweckst, die Mehrheit der Piraten sei GEGEN Aaron. Woher willst Du das wissen? Hast Du eine Mitgliederbefragung gemacht? Hast Du Fakten, greifbare und belastbare Zahlen? Oder glaubst Du, jeder müsse nach der Pfeife von Antifa und Schwarzem Block tanzen?

    Ich unterstütze die Positionen von Aaron König voll und ganz. Er sollte auf Dauer ein wichtige Rolle in der Partei spielen, er hat das Potenzial, neue Wählerschichten außerhalb des Antifa-Ghettos zu erschließen, d.h. auch bürgerliche Wähler für die Piratenpartei zu gewinnen.

    Die Piraten müssen in den Bundestag! Das sollte eigentlich auch Dein Ziel sein. Hilf mit dabei, dieses für Deutschland und ganz Europa wichtige Ziel zu erreichen, anstatt Mobbing gegen andersdenkende Piraten zu betreiben!

    • Ja, die Kommentare sind steinalt und Genosse König zum Glück nicht mehr bei den Piraten.
      Mir erschließt sich absolut nicht, wie einem Parteivorstand geltende Gesetze (§80a StGB) und Verträge (Atomwaffensperrvertrag!) egal sein können und manche das auch noch richtig finden.

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