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Es gibt Dinge die finde ich wirklich zum kotzen:
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Ca. 40 Plakate vom Kandidaten Ralf Heimann wurden gezielt zerstört. Die Plakate vom jetzigen Bürgermeister, Wilhelm Garn, wurde nicht beschädigt. Also eindeutig politisch motiviert die Aktion. Diese “Verschönerung” muss wohl in der Nacht von Freitag zum Samstag geschehen sein. Besonders schön finde ich die einfallsreichen Sprüche. Die größte Sauerei ist, dass man sogar den Stadtplanstein Wielandstr. Ecke Pappelallee versaut hat.
Da die Sache wohl politisch motiviert ist, könnte es für den Künstler durchaus blöde Folgen haben, wenn er erwischt wird.
Gestern wurde der Eingang meiner beiden Beschwerden mit Bitte nach Prüfung der Sachlage von der Kreisverwaltung bestätigt. Es ging einmal um einen Flyer der BFB und dann um die Plakatierung in der Karl-Marx-Str. Die endgültige Prüfung wird leider erst nach der Bürgermeisterwahl stattfinden. Heute habe ich folgenden Brief an dier MAZ, BRAWO und den Preußenspiegel geschickt. Das dieser abgedruckt wird bezweifle ich, aber man weiß ja nie
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Sehr geehrte Brieselangerinnen,
sehr geehrte Brieselanger,
es wurden wurden in der Nacht vom 04.09.2011 zum 05.09.2011 von der Wählervereinigung „Bürger für Brieselang“ (BFB) in der Karl-Marx-Str. Plakate angebracht, welche den Bürgermeisterkandidaten Ralf Heimann in einem negativen Licht erscheinen lassen.
Die Aussage, dass Herr Heimann die Fällung der Bäume will, lässt den Bürger vermuten, dass nur Herr Heimann dieses will. Das ist eine bewusste Falschdarstellung der BFB! im Protokoll des Gemeindeentwicklungsausschusses der Gemeinde Brieselang vom 31.03.2009 waren folgende Gemeindevertreter anwesend:
Dieses sind 10 Gemeindevertreter.
Frau Cory und Herr Kriebel gehören beiden auch heute noch der Fraktion der BFB an.
Es wurde eine Abstimmung zu dem Thema gemacht. TOP 8 der Tagesordnung vom 31.03.2009. Hier ein Auszug aus dem öffentlichen Protokoll mit Abstimmungsergebnis:
Dem folgen die Abgeordneten und Berufenen Bürger mit ihren Wortmeldungen.
Herr Koch bittet um eine Willensbekundung der Varianten:
Alle 10 Gemeindevertreter haben sich für die Entfernung der gesamten Bäume ausgesprochen. Auch die Fraktion der BFB.
Das Protokoll kann unter www.gemeindebrieselang.de angesehen werden.
Die BFB stellt mit ihrer Plakatierung es so dar, als wenn nur Herr Heimann für die Fällung der Bäume war. Dieses ist nachweislich falsch. In Kombination mit der Verteilung von Flyern der BFB, in welchen offensichtlich gegen die Verschwiegenheitspflicht verstoßen wurde (Nennung von Teilnehmern einer nicht öffentlichen Sitzung) erreicht der Wahlkampf der BFB zu Gunsten von Herrn Garn ein Niveau, welches sich in meinen Augen nicht mit dem demokratischen Prinzipien vereinbaren lässt. Es werden womöglich wissentlich Falschaussagen verbreitet und auch womöglich gegen die Verschwiegenheitspflicht verstoßen (Flyer). Der Wahlkampf um den Bürgermeisterposten hat durch die BFB einen Tiefpunkt an Fairness und sportlichen Zweikampf erreicht. Durch solche Methoden wird der Bürger eher überdrüssig sich weiterhin für die kommunale Politik zu interessieren, da er davon ausgehen muss, dass er nur ein Austragungsort für eine unsachliche Schlammschlacht ist. Dieses darf nicht geduldet werden. Die Wahlbeteiligung ist im gesamten Bundesgebiet eher schlecht als recht. Soll sie weiterhin nach unten gehen?
Aufgrund dieses Vorgehens der BFB habe ich die Kommunalaufsicht eingeschaltet sich der Sachlage anzunehmen. Die BFB, und auch die CDU Brieselang, durch Duldung dieser Methoden, schaden Brieselang mehr als dass sie einen konstruktiven und sachlichen Wahlkampf fördern. Man hat eher den Eindruck, dass beide (CDU und BFB) verbissen darum kämpfen Macht zu erhalten und das ihnen dabei jedes Mittel recht ist. Solch ein Vorgehen werde ich nicht unterstützen und auch nicht dulden. Eine Demokratie lebt von dem Miteinander und nicht davon in vornherein eine Gemeindevertretung zu spalten!
Mit freundlichen Grüßen
Oliver Huth
Hier noch ein paar Kurzanmerkungen von mir zu dem Wahlprogramm von Wilhelm Garn. Zu jeden Bereich hat er am Ende aufgeführt für was er steht, oder was er erreichen will. Es sind 92 “Stichpunkte” die dort aufgeführt werden. Zu 59 habe ich mal ein Kurzbemerkung abgegeben.
Im Endeffekt kann man aber sagen, dass es einfach viele offene Baustellen gibt und auch teilweise Sachen die letzten Jahre wohl überhaupt nicht angepackt wurde oder nur teilweise. Ok, der Bürgermeister kann nicht alleine entscheiden, dafür ist die Gemeindevertretung zuständig. ABER er kann sich einsetzen und sich für Dinge stark machen. Die Fraktionen an den Tisch holen. Er soll Vorschläge einbringen und bereits beschlossenes umsetzen. Und ganz wichtig ist, dass er dafür sorgt den Bürger mehr einzubinden. Und dieses vermisst man bei Herrn Garn leider zu sehr.
Die folgenden Zitate sind aus dem Wahlprogramm von Wilhelm Garn. Kann man auf seiner Homepage nachlesen.
Punkt “Gemeindeentwicklung”:
Die Definition von Wohngebieten und Bereichen von Gewerbeansiedlungen muss neu erarbeitet werden. Fehlplanungen wie in Brieselang-Süd (Schule und Gewerbegebiet in Sichtweite) müssen künftig vermieden bzw. korrigiert werden.
Dieses sollte sich jeder Brieselanger mal auf der Zunge zergehen lassen. Herr Garn sieht eine Schule in Sichtweite eines Wohngebietes als Fehlplanung an. Vielleicht hätte Herr Garn es gerne, dass man Kinder z.B. im Gewerbegebiet Zeestow „ansiedelt“?
Da fragt man sich doch schon, wie dann unter dem Punkt „Familienfreundliche Gemeinde“ folgendes stehen kann:
Es ist notwendig, die Familienfreundlichkeit zu erhalten und weiter auszubauen.
Vielleicht bin ich ja ein Exot, aber ich empfinde es als durchaus angenehm, wenn meine Kinder keinen großen Schulweg vor sich haben. Aber dieses fällt wohl nicht unter Familienfreundlichkeit in der Version von Herrn Garn.
Punkt “Bürgerbeteiligung”:
…ich biete regelmäßige Bürgersprechstunden, halte Anliegerversammlung zum Straßenbau ab und lade jährlich zu einer Bürgerversammlung ein.
Im Dezember 2010 wurde beschlossen dass auch die Nebenstrassen (Uhlandstr., Reuterstr., usw.) der Vorholzstr. erneuert werden. Geplant war dies sogar noch dieses Jahr. Wurden die Anlieger darüber informiert? Auf der Prioritätenliste fehlten diese Strassen und wurden im Dezember 2010 erst dort eingesetzt. Herr Garn geht wohl davon aus, dass jeder Bürger x-Tausend Euro auf der hohen Kante hat.
Wussten Sie schon, dass es seit Jahren ein Beschluss gibt, der ein Jugendparlament ermöglicht? Warum wurde in der Amtszeit von Herrn Garn dieses nie verwirklicht?
Ein gutes Beispiel für die gewünschte Bürgerbeteiligung ist auch der damalige Kraftakt mit Tempo 30 vor der Zeebr@-Grundschule. Herr Garn und seine Fraktionsgenossen fanden es überhaupt nicht löblich, dass sich Eltern in deren Arbeitsgebiet einmischten.
Punkt „Kita – Schulen Jugend“
Im Hortbereich in der „Zeebr@-Schule“ hingegen ist Handlungsbedarf. Durch den Anbau an der „Zeebr@-Schule“ noch in diesem Jahr ist der erste Schritt zur Schließung der Hort-Container in der Hauffstraße getan.
Der Baumaßnahmen für den neuen Hortanbau sind montan mit 3(!!!) Wochen im Verzug. Geplantes Bauende ist der 01.12.2011. Wenn die Baumaßnahmen nicht bis zum 31.12.2011 abgeschlossen sind bleibt die Gemeinde auf den Kosten sitzen (über 230.000,- €). Eltern und viele Gemeindevertreter wollten seit langen den Anbau realisiert haben. Herr Garn wollte aber das Geld lieber in ein schönes neues Versammlungsgebäude in der Robinson-Grundschule stecken. Herr Achilles war auch dafür! Beiden interessierte es nicht, wie die Kinder in dem Container hausen müssen.
Und noch was anderes:
Wussten Sie schon, dass die Gemeindevertreter oft nur Tischvorlagen bei wichtigen Dingen erhalten? Er am Sitzungsabend werden teilweise die Unterlagen ausgehändigt und die Gemeindevertreter haben dann 1-2 Stunden Zeit sich bei komplexen Dingen Sachkundig zu machen. Eine Verschiebung ist teilweise nicht möglich, da es sonst Terminprobleme geben könnte. Warum ist die Verwaltung unter Herrn Garn nicht in der Lage diese Unterlagen rechtzeitig zu beschaffen? Es entsteht der Eindruck, dass Herr Garn sein Team nicht unter Kontrolle hat und/oder das er mit seinen Aufgaben überfordert ist.
Gestern im GE-Ausschuss fand er es überhaupt nicht gut, dass Herr Hentschel (Linke), Herr Heimann (FDP) und ich uns darüber beschwert haben, dass wir keine Unterlagen vorab für die Vorholzstr bekommen haben. Wir durften mal wieder den Planungsbüro Hassmann und Kauler lauschen, hatten aber keine Unterlagen auf dem Tisch. Und es wurden uns auch keine Unterlagen vorab zugesendet, damit man sich auf die verschiedenen Varianten vorbereiten konnte. Herr Garn, ich erwarte nicht die 2m Ordnerreihe die bei ihnen in der Verwaltung stehen, aber ich verlange, dass ich mir einen groben Überblick vorab machen kann. Dazu würden schon teilweise die „Präsentationen“ des Planungsbüros im Voraus reichen.
Jetzt denken Sie bitte in Ruhe darüber nach, ob es richtig ist jemanden wieder zu wählen, bloß weil er schon seit 8 Jahren im Amt ist.
Wenn man sich mal das ganze Wahlprogramm durchliest fragt man sich am Ende, was Herr Garn eigentlich die letzten 8 Jahre gemacht hat. Von Anfang bis Ende zieht sich der rote Faden der nötigen Verbesserungen durch. Warum wurden die nicht in den letzten 8 Jahren angegangen? Ja, ich weiß, 3 Monate vor der Bürgermeisterwahl erst in die Hände zu spucken ist schon happig. Da fällt so manches hinten runter.
Am 11.September ist es wieder soweit. Die Brieselanger dürfen ihren neuen Bürgermeister wählen.
Deswegen eine Bitte an ALLE:
Es kann und darf nicht sein, dass sich vielleicht wieder nur 51,60 % der Wahlberechtigten die Zeit nehmen um ihr Kreuz zu setzen. 2003 haben sich nur 3.909 Bürger zur Wahlurne begeben. Dieses darf sich nicht wiederholen. Eine Demokratie kann nur dann richtig funktionieren, wenn jeder sich daran beteiligt.
Die PIRATEN im Havelland stellen selber keinen Kandidaten aber wir unterstützen die Kandidatur von Ralf Heimann. Er vertritt u. a. unsere Grundsätze was Bürgerbeteilung, Transparenz, Datenschutz, soziale Verträglichkeit und Mitsprache betrifft. Auch eine Einbindung der Jugendlichen wollen wir in Zusammenarbeit mit ihm erreichen. Herr Garn hat es leider auch versäumt die Jugendlichen zu motivieren, dass sie aktiv an der Gemeindeentwicklung mitwirken. Dieses muss geändert werden.
Vertraue keinem Plakat und keiner Hochglanzbroschüre! Informiere Dich selbst! Sprich die Kandidaten direkt an und frage sie!
Eigentlich ist es nicht mein Ding Zeitungsartikel zu kommentieren, aber langsam reicht es.
„Debatte um Geschäfte in Brieselang / Bürgermeister erklärte sich, Herausforderer schwieg“ Titelt die MAZ. Nette Überschrift, die denen, die nicht anwesend war, erst mal den Eindruck erwecken lässt, dass Ralf Heimann den Mund hielt weil er nicht argumentieren konnte. Später im Artikel steht dann drin, dass er sich wegen der Befangenheit zum Schweigen entschlossen hatte und sich deswegen in Publikum zurückzog. Aber auch nur ganz nebenbei. Aber der erste Eindruck zählt und der unwissende Bürger macht sich sofort eine Meinung, welche ihm von der Presse „vorgegeben“ wird. Ich würde mir doch mal eine sachliche und neutrale Wahl von Überschriften wünschen. Diese hat Bild-Niveau.
Bewegung kam noch mal in die Sache, als Lutz Kriebel (BFB) Ralf Heimann wegen dessen Schweigens fehlendes Rückgrat vorwarf…
Eine Bewegung die voll und ganz berechtigt war. Herr Kriebel hat als Sitzungsleiter neutral zu sein, er macht diesen „Job“ nicht seit gestern. Aber dass schöne an Herrn Kriebels Kommentar ist, dass man daraus gut erkennen kann wie die CDU-Nahe BFB ins Rudern kam.
Diese „Befragung“ auf die TO zu setzen war ein wundervolles Eigentor der BFB. Respekt! Herr Achilles hat seinen Favoriten dadurch mehr geschadet als geholfen. Auch er beschwerte sich bei Herrn Heimann, dass dieser nichts zu dem Thema sagen will. Irgendwie witzig dieses von jemanden zu hören der immer mit Paragraphen rumwirft. Ein kleiner Blick in die Kommunalverfassung hätte geholfen. Aber vielleicht ist es auch für manche wichtiger immer einen Kommentar abzugeben. Dieses andauernde erneute Auffordern, dass Herr Heimann was dazu sagen solle, sollte man vielleicht auch mal prüfen. Entweder kennt Herr Achilles wirklich nicht die grundlegenden Dinge in der Kommunalverfassung oder er kennt sie aber es interessiert ihn nicht? Beides macht nachdenklich. Er ist Volljurist.
Herr Garn hat sich bei diesem Wahlforum der SPD Brieselang im Mai einen Fehler erlaubt, der nicht passieren darf. Ein Herr N. hatte Garn dort gelobt und ein Geschäft über 80 000 Euro erwähnt, welches Garn ihn wohl gesichert hätte. Garn hätte SOFORT darauf reagieren müssen. Mögliche Gerüchte müssen sofort entschärft werden wenn man Bürgermeister ist, ansonsten schadet man dadurch der ganzen Gemeinde. Man könnte auch den Eindruck haben, dass diese Verzögerung gewollt war um sie als Wahlkampfmittel zu nutzen. „Da lasse ich mal meinen Kontrahenten ins offene Messer laufen.“ Aber dank der BFB ging der Schuss nach hinten los und wer die anwesenden Bürger beobachtet hat, der hat gemerkt, dass eher noch mehr Zweifel entstanden sind als vorher. Brieselang ist nicht besonders groß, da redet man schnell mal mit seinem Nachbarn darüber, und der der mit dem nächsten, usw.
Dieser Abend könnte Herrn Garn durchaus ein paar Stimmen gekostet haben. Und Garn seine Äußerung:
Ich muss doch nicht jeden Blödsinn kommentieren…
(Warum steht so was nicht im Artikel? Order de Mufti?) ist auch nicht gerade dass, was man von einem Bürgermeister hören will. Wer definiert Blödsinn? Sachlagen müssen geklärt werden, egal wie man selber dazu steht. Wenn man das nicht will sollte man sich einen anderen Job suchen. Apropos Job. Da gabs auch eine nette Frage in der Bürgerfragestunde.
Ich bin mal auf das Protokoll gespannt. Ob da „ ich muss doch nicht jeden Blödsinn kommentieren…“ drin steht? Die Äußerung von Herrn Kriebel sollte jedenfalls enthalten sein, da diese ausdrücklich auf Wunsch von Herrn Heimann aufgenommen werden sollte.
Ich kann nur wieder sagen, liebe Brieselanger, geht zu den Ausschüssen hin und macht Euch ein Bild von den Leuten die Euch da vertreten. Und lasst Euch nicht von plötzlichen Aktivitäten täuschen, die zufällig kurz vor einer Wahl gehäuft auftreten. Gemeindevertreter und Bürgermeister müssen auch nach der Wahl 100% leisten.