Am 25.03.2010 findet eine Infoveranstaltung des Investors zum geplanten GuD-Kraftwerk von Andvanced Power statt. Beginn ist 19 Uhr in der Aula des Marie-Curie-Gymnasiums , Marie-Curie-Strasse 1, 14624 Dallgow-Döberitz.
Gaskraftwerk
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Einfach mal Copy&Paste der Aufruf von der Bürgerinitiative in Wustermark.
Wir sind schon über 305 Mitglieder. Sprecht mit euren Freunden, mit euren Nachbarn!! Macht mit! Wir brauchen insgesamt 660 Unterschriften für ein Bürgerbegehren. Dieses muss 6 Wochen nach dem Gemeindevertreter-Beschluss für das Kraftwerksprojekt eingereicht werden. In diesen 6 Wochen werden wir amtliche Listen auslegen, in welche sich alle Mitglieder und Unterstützer eintragen müssen. Dann wird die Gemeinde beraten, ob sie dem Bürgerbegehren stattgeben und das Kraftwerk nicht gebaut wird. Wenn die Gemeinde dem Bürgerbegehren nicht stattgibt, kommt es zu einem Bürgerentscheid! Alle Wustermarker wählen dann geheim, ob sie ein Kraftwerk wollen oder nicht. Mindestens 25% (1.500) der Wustermarker Wähler müssen gegen den Kraftwerksbau stimmen.
Im Vorfeld werden wir dem Investor mitteilen, wann wir unser Ziel erreicht haben. Je früher, desto größer die Chance, dass der Investor wieder abspringt, um seine Kosten durch die Prüfung nicht noch weiter in die Höhe zu treiben.
Bitte schickt die Beitrittserklärung an Michaela Belter, Wiesengrund 4, 14656 Brieselang.
Das Bürgermeisterkandidatenduell findet in der Oberschule Elstal am 23.02. um 19:00 Uhr statt.
Dieser Termin kann für die Gegner des geplanten GuD-Kraftwerkers vielleicht ganz interessant sein. Das GuD-Kraftwerk wird bestimmt eines der Themen sein. Die Wustermark Energie GmbH hat laut Aussage von Herrn Siegmund wohl ernsthafte Probleme, falls Bernd Drees (SPD) nicht erneut gewählt wird. Sein Gegenkandidat Holger Schreiber (parteilos) ist für einen Planungsstopp. Bernd Drees ist Verfechter des Kraftwerkes.
Im Internet findet man oft Dinge, die einen zu denken geben. Herr Folker Siegmund ist Geschäftsführer von der neuen Wustermark Energie GKW GmbH & Co. KG, welche für die Errichtung des geplanten Gaskraftwerkes zuständig sein wird. Über allem steht aber Advanced Power. Als man ihn befragte, ob die Errichtung des Kraftwerkes mit der 380-KV-Leitung von Vattenfall zusammen hängen könnte, welche für 2012 geplant ist, wurde dieses verneint. Nun kann man aber skeptisch werden, wenn man folgendes Dokument sich näher betrachtet. Alles bitte unter den Gesichtspunkt, dass der dort erwähnte Folker Siegmund auch “unser” Folker Siegmund ist. Welches aber nahe liegt, da die Schreibweise des Namens Folker relativ selten und dazu das Betätigungsfeld auch stimmig ist.
Hier das Dokument:
Eine Teilnehmerliste aus dem Jahre 2007 und hier auch nochmal.
Aus Seite 2 wird ein Herr Folker Siegmund genannt welcher bei der Firma VASA GmbH & Co. KG wohl arbeitet, oder zumindest dieses dort vertritt. Betrachtet man sich nun die Homepage von der VASA GmbH & Co. KG wird man mit folgendem Spruch begrüßt:
VASA Kraftwerke-Pool Beteiligungs-GmbH
Wir sind Spezialisten im Bereich von Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung für den kommunalen und industriellen Bereich.
Wir sind eine Tochtergesellschaft der Vattenfall Europe AG.
Aber das Internet spukt noch mehr aus: Etwas mehr über VASA
Also Geschäftsführer von VASA GmbH & Co. KG war ein Herr Siegmund.
Was soll man sich dabei nun denken? Im Jahre 2007 war Herr Siegmund wohl für ein Tochterunternehmen der Vattenfall Europe AG tätig. Ist es Zufall, dass Vattenfall eine 380-KV-Leitung in Nähe des geplanten Standortes entlangführen wird? Oder wurde vielleicht schon länger dieser (*hüstel*) Zufall geplant? Es entsteht jedenfalls ein fahler Beigeschmack. Wird dem Bürger wirklich reiner Wein eingeschenkt, oder eher trüber Apfelsaft verabreicht? Vielleicht kann ja Herr Siegmund die Frage beantworten, ob er auch der “andere” Herr Siegmund ist. Es wird bestimmt wieder eine Veranstaltung geben, wo er anwesend sein wird. Wenn die geplante 380-KV-Leitung ein Grund für die Standortwahl ist und man auch mit Vattenfall Geschäfte machen will, und vielleicht sogar zusammen plant,so ist dies erstmal auch nicht verwerflich. Wenn dem aber so ist, sollte der Bürger auch die Fragen diesbezüglich warheitsgemäß beantwortet bekommen. Alles andere schürt nur Misstrauen. Und dieses sogar zu recht. Was wird noch geheim gehalten? Gibt es vielleicht noch Absprachen mit anderen Industriezweigen, welche dann in dem dort entstehenden Industriegebiet bauen wollen? Dieses wäre eine logische Schlussfolgerung. Große Produktionsfirmen benötigen viel Strom. Dieser liegt dann ja praktisch vor der Haustür.
Die ganze Sache Gaskraftwerk Wustermark zeigt, dass der Bürger uninteressant ist, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht . Die Bürger in Wustermark wurden vom Noch-Bürgermeister, Herr Drees, so gut wie gar nicht über das Vorhaben informiert. Kritische Nachfragen wurden geschickt umschifft. Daten was die Umweltbelastung betrifft lagen nicht vor. Begründung war, das man genaue Daten ja erst erarbeiten muss und das alles ganz sicher im zugelassenen Bereich liegen wird. Also ganz nach dem Motto: Es wird gebaut und wenn was ist, wirds halt angepasst. Und der Havelkanal darf ja um einige Grad wärmer werden. Das Grundwasser wird schon kein Problem sein, usw. Auch die alternativen Standorte wurden auf Nachfrage nicht genau benannt. Wieso? Liegen diese etwa weit ab von Wohngebieten? Sind die Erschließungskosten dort vielleicht etwas höher und dadurch nicht so interessant? Fehlt es vielleicht an einer 380-KV-Leitung, welche in Wurfnähe ist? Oder fehlt dort ein Industriegebiet wo sich dann noch weitere Umweltverschönende Gebäude breit machen können? Oder gibt es da vielleicht keinen fleißigen Bürgermeister, der versucht auf Teufel komm raus das Finanzloch seiner Gemeinde zu stopfen und dadurch seine Neuwahl zu sicher?
Geld nennt man heute Knete, weil man jeden damit weich bekommt. (Gerhard Uhlenbruck, dt. Aphoristiker, *1929)
Die Neuwahl des Herrn Drees ist auch so eine Sache. Seine Fraktion, die SPD, hat sich zusammen mit der CDU für einen anderen Kandidaten entschieden. Selbst in der eigenen politischen Heimat ist er nicht mehr gerne gesehen.
Es ist Zeit, dass die betroffenen Bürger sich einmischen. Die Bürgerinitiative gegen das Gaskraftwerk hat bereits 170 Mitglieder. Unter anderem auch den stellvertretender Vorsitzenden der SPD Wustermark.
Schön zu wissen, dass auch Mitglieder anderer Parteien piratiges Verhalten zeigen. Ich bin nicht generell gegen Gaskraftwerke. Aber ich bin dagegen, dass Kraftwerke dort gebaut werden wo Menschen eindeutig darunter leiden. Und ganz besonders bin ich dagegen, wenn einfach über den Bürger hinweg entschieden wird.
Am 30.11.09 findet um 19.15 Uhr in der Mensa der Zeebr@-Grundschule die 13. Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses Brieselang statt. Thema wird unter anderem das geplante Gaskraftwerk im GVZ Wustermark sein. Aus diesem Grunde wird der Projektleiter das geplante Gaskraftwerk vorstellen. Da dieses geplante Kraftwerk keine 3 km von Brieselang, bzw. 2 km von Zeestow entfernt ist, wäre es durchaus für die Bürger interessant sich näher darüber zu informieren.
Zu klärende Fragen sind unter anderem:
- Umweltbelastung durch den CO2-Ausstoß (lt. Aussage des Hr. David Barber pro Jahr ca.1,5 Mill. Tonnen CO2 )
- Das nächste Wohngebiet ist nur 450 m entfernt
- CCS (CO2-Abscheidung und -Speicherung) geplant?- CCS wird von der Piratenpartei abgelehnt. Nähere Infos : AG-Umwelt
- Kühlwasserentnahme: Senkt sich dadurch der Grundwasserspielgel (Auswirkungen auf private Brunnen)
- Auswirkungen Kühlwasserentnahme aus den Havelkanal
- Nutzung der Abwärme mittels Kraft-Wärme-Kopplung?
- Lärmemission
- Korrosion durch den austretenden Wasserdampf für die nähere Umgebung.
- Lichtemission
- Anbindung an das Umspannwerk
- Alternative Standorte
Hier haben Sie einen Endruck, wie solch ein Gaskraftwerk aussieht:
- Es werden 2 Schornsteine errichtet. Jeder wird eine Höhe von ca. 65 m haben
- Die Nebengebäude sind bis zu 42 m hoch
- Geplante Leistung: 800 – 1.200 MW
- Hier soll sich das geplante Gaskraftwerk später befinden
Die Tagesordung vom 30.11.09 erhalten Sie hier: Gemeinde Brieselang
In Wustermark stösst das geplante Vorhaben schon auf Widerstand. Jetzt sind die Bürger in Brieselang auch gefragt. Viele sind hinaus auf das Land gezogen um der Umweltverschmutzung zu entgehen. Nun aber sollen wir sie direkt vor die Tür bekommen. Auch wenn damit geworben wird, dass ein Gaskraftwerk “nur” ungefähr die Hälfte an CO2 verursacht, so ist denoch ein Umweltbelastung gegeben. Und man muss auch beachten, dass z.B. die Zeebr@-Grundschule nahe beim geplanten Standort liegt. Luftlinie rund 3.000 m. Bei ungünstigen Windverhältnissen ziehen die Abgase Richtung Brieselang.
Nehmen Sie die Möglichkeit war und machen Sie von ihrem Rederecht in der Bürgerfragestunde Gebrauch.
Aktuelle Information über das geplante GuD-Kraftwerk erhält man hier.





