Spontan gibt das Volk sich die Ehre:
Um es vorweg zu nehmen. Diese Rede erinnert mich sehr an Porpagandareden in einer dunklen Zeit unsere Geschichte.
Frau von der Leyen kämpft um Wähler. Ihr gutes Recht. Sie sucht Stimmen bei der älteren Generation. Ihr gutes Recht. Sie erzählt Unwahrheiten und führt eine Rede die Goebels vom Tenor her gefallen würde. Ihr gutes Recht? Es ist Wahlkampft, da wird mit harten Bandagen gekämpft, aber warum muss Sie weiterhin Fehlinformationen verbreiten? Hier Ihr erstmal komplette Rede als Transcript (Quelle: netzpolitik.org):
…ernst. Und an bestimmten Stellen brauchen Sie eine durchsetzungsfähige Regierung und Sie müssen handeln. Noch mehr habe ich […] miterlebt beim Thema Bekämpfung der Kinderpornografie im Internet. Meine Damen und Herren, dieses Thema ist das Grauen. Wenn ich von Kinderpornografie im Internet spreche, spreche ich nicht davon, dass nackte Kinder posieren. Das ist schlimm genug. Ich spreche davon, dass Kinder vor laufender Kamera vergewaltigt werden. Dass diese Filme und diese Bilder ins Netz gestellt werden. 80% der Kinder sind jünger als zehn Jahre, 30% der Kinder sind jünger als drei Jahre. UNICEF sagt, jeden Tag werden weltweit 200 neue Bilder ins Netz gestellt. Die das Grauen erzählen, das diesen Kindern passiert. Warum? Weil es leider einen Nachfragemarkt gibt – insbesondere in den reichen Ländern. Die diese Angebote im Internet suchen und für 50 Euro, oder 90 Euro sich Zugang dazu verschaffen. Der Weg führt übers Internet weil sie diese Bilder bisher vollkommen frei in Deutschland anklicken können. Jeder, der halbwegs beieinander ist, muss doch sagen: „Himmel noch mal! Macht dem ein Ende!“ Und das ist berechtigt, Politik das zu sagen. Natürlich muss es heißen „weltweit die Täter stellen“. Das ist richtig. Das ist Polizeiarbeit, die muss auch gemacht werden. Es ist eine unglaubliche Sisyphusarbeit, wenn sie weltweit die Täter suchen müssen. Der zweite Schritt muss natürlich sein, diese Bilder da löschen, wo die Quelle ist. Wo der Server ist. Aber weltweit stehen die zum Teil in Ländern, die Kinderpornographie nicht ächten. Da können Sie von Deutschland nicht hinein regieren. Sie können nicht die Weltpolizei da spielen. Und deshalb ist der dritte Schritt, ganz klar zu sagen: „Dann sperren wir hier von Deutschland aus den Zugang zu diesen Bildern.“ Auf dem Weg, den man ins Internet nimmt zu diesen Bildern wird eine Sperre eingebaut. Auch um als Land deutlich zu machen „Wir ächten da, wir tolerieren das nicht, das ist nicht ein Kavaliersdelikt was man mal so nebenbei machen kann.“ Meine Damen und Herren, was mir da begegnet ist, das schlägt dem Fass den Boden aus. Erst hieß es „technisch unmöglich“. Ich will Ihnen mal was sagen. Seit einem Jahr machen dieses: Schweden, Finnland, Dänemark, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, die Schweiz – übrigens Länder, wo die Meinungsfreiheit eine ganz hohe Bedeutung hat. Auch Italien schafft das. Himmel noch mal! Dann sollten wir hier in Deutschland doch in der Lage sein, das zu schaffen.
Und dann sag ich den Linken ganz deutlich: Ihr traut diesem Land nichts zu! Wir sollten in der Lage sein hier deutlich auch Zeichen zu setzen, dass wir diese Sperren können.
[Beifall]
Dann aber, meine Damen und Herren, dann wurde es eine Stufe schlimmer. Dann hieß es “verfassungsrechtlich bedenklich wegen der Informationsfreiheit”. Meine Damen und Herren, wir sollten nicht den Eindruck vermitteln, unsere Verfassung würde die Verbreitung der Vergewaltigung von Kindern Schutz geben. Das ist absurd! Massenkommunikation ist wichtig, ja. Aber es kann ja wohl nicht so weit gehen, dass man dafür, weil man die Massenkommunikation so hoch stellt, die Würde und den Schutz eines Kindes hinten anstellt und sagt: “Dies ist nachrangig”. Und dann habe ich, weil die Linken auf Tauchkurs gegangen sind, zunächst einmal alleine mit den Anbietern von Internetzugängen, das sind ganz normale Telefongesellschaften wie die Telekom, Vodafone, Arcor und so weiter, Verträge gemacht. Mein Kabinettskollege Karl-Theodor zu Guttenberg hat Ruck-Zuck ein Gesetz auf den Weg gebracht, das deutlich macht: “Wir sperren von Deutschland aus, weil wir eine ganz klare Haltung auch dazu haben, diese schrecklichen Bilder und den Zugang zu diesen schrecklichen Bildern.”. Und dann kam das Tollste. Dann kam der Chaos Computer Club und die Piratenpartei, die plötzlich schrien: “Das ist Zensur!”. Meine Damen und Herren, Kinderpornographie im Internet im Internet anzuschauen ist Kindesmissbrauch und ich rufe all denjenigen zu, die in diesem Zusammenhang von Zensur im Internet sprechen: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und das Recht gilt online genauso wie offline. Was wir niemals in einer Zeitung tolerieren würden, tolerieren wir im Internet genau so wenig.
[Beifall]
Meine Damen und Herren, hier ist der Schlüsselbegriff, auch wenns ungemütlich wird, Verantwortung. Wir werden eines Tages nicht nur gefragt nach dem, was wir getan haben, sondern auch nach dem, was wir vielleicht nicht getan haben. Wo wir gekniffen haben. Wo wir uns geduckt haben, nur weils anstrengend wird. Hier muss man dann auch Farbe bekennen. Hier muss man dann auch Stürme durchstehen. Antoine de Saint-Exupéry, der Vater oder der Autor des “kleinen Prinzen”, hat es eigentlich wunderschön auf den Punkt gebracht. Er hat gesagt: “Mensch sein heißt verantwortlich sein”. Genau das ist es: Mensch sein heißt verantwortlich sein. Wir haben in den vergangenen vier Jahren genau diese Fragen uns immer stellen müssen. Gerade als Bundesregierung in einer Zeit, wo wir am Anfang auf gutem Weg gewesen sind. Wir haben einen Haushaltsplan gehabt, wenn die Wirtschaftskrise nicht gekommen wäre, ich weiß, wenn das Wörtchen “wenn” nicht wäre, dann hätten wir 2011 einen ausgeglichenen Haushalt gehabt und wären ohne Neuverschuldung vorangekommen. Dann kam die Krise, die uns nicht nur diese Regierung…
Dann gebe ich mal meinen Senf dazu ab:
Wenn ich von Kinderpornografie im Internet spreche, spreche ich nicht davon, dass nackte Kinder posieren. Das ist schlimm genug.
Achtung! Ironie kommt jetzt!
Hiermit erkläre ich meine privaten Familienbilder teilweise als schlimm und unanständig! Es kommt tatsächlich auf mehreren Bilder vor, dass meine 3 Kids nackt zu sehen sind und dabei rumtanzen. Teilweise sogar mit Schlamm besudelt, so wie die Damen beim Schlammcatchen. Also so richtig wie kleine versaute Luder. Teilweise habe die sogar gebettelt, das man Fotos macht. Manchmal liegen sie auch nackt mit gespreizten Beinen da. Da sind sie auch richtig jung. Sogar unter einem Jahr. Ich glaube teilweise sogar nur ein paar Tage alt. Früh übt sich. Ansonsten gibt es auch noch unanständiges Material aus dem heimischen Badezimmer. Auf Video. Echt! Da sind meine Kinder nackt und seifen sich mit Schaum ein und spritzen lüsternd Wasser durch die Gegend. Ich glaube unser Kleiner hat sogar einmal reingepinkelt. Pervers, nicht?
ok, Ironie wieder weg :-p
Darauf warte ich wirklich noch. Darauf, dass die Dame auf die Idee kommt, dass meine Kinder nicht mehr in meinem Garten nackt rumrennen und Spaß haben dürfen. Schlammschlacht adé. Könnte ja ein Kinderpornoring sein. Und die schönen Fotos aus der Kindheit werden dann halt nur noch in Vollmontur gemacht. Kinder die in ihrer Kindheit die Natur nackt erleben durften gibt es vielleicht auch bald nicht mehr. Wer entscheidet was Pornographie ist und was nicht. Bin ich bald dann auch ein Pädophiler, weil ich mein kleines Kind nackt beim Baden im See fotografiert habe und diese Bild in meinem Urlaubsblog reinstelle? Bin ich ein Straftäter, wenn ich im Familienalbum Bilder habe, wo mein Kind im zarten Alter von 2 Jahren nackt auf meiner Brust liegt und einfach nur eingeschlafen ist und Frauchen diese Motiv einfach süß fand?
Diese, man kann schon sagen, Ängste kommen mir langsam wirklich, wenn gesagt wird das ein nackt posierendes Kind sclimm genug ist. Was ist genau die Pose, die sexuell anrüchig ist? Frau von der Leyen trennt explizit Vergewaltigung und den sexuellen Akt von Bildern, die nackte Kinder in Pose zeigen. Diese Bilder sind aber schlimm, so von der Leyen. Zählen für sie da auch diese Bilder aus dem Familienalbum dazu? Das Bilder von Kinder in Reizwäsche, etc. oder in wirklich eindeutigen sexuellen Posen (Bilder dazu kann sich jeder denken) aus dem Netzt und sonstwo veschwinden müssen ist eindeutig richtig. Betonung liegt auf verschwinden, nicht verdecken! Aber wo ist die Grenze? Bekommen demnächst treusorgende Papas Besuch von der Kripo, blos weil sie aus Stolz ein Blog von ihrem Nachwuchs und der Familie ins Netz stellen wo halt auch mal die Kleinen nackt im Garten oder sonst wo zu sehen ist? Hier kommt schon eine weitere Zensur evtl. auf uns zu. Die indirekte Zensur. Man zensiert sich selber, weil man sich nicht sicher ist, ob man evtl deswegen Probleme bekommen könnte.
Natürlich muss es heißen „weltweit die Täter stellen“. Das ist richtig. Das ist Polizeiarbeit, die muss auch gemacht werden. Es ist eine unglaubliche Sisyphusarbeit, wenn sie weltweit die Täter suchen müssen. Der zweite Schritt muss natürlich sein, diese Bilder da löschen, wo die Quelle ist. Wo der Server ist. Aber weltweit stehen die zum Teil in Ländern, die Kinderpornographie nicht ächten. Da können Sie von Deutschland nicht hinein regieren.
Sehr geehrte Frau von der Leyen, bitte nennen sie mir ein Land, welches nicht Kinderpornographie ächtet. Ich meine es ernst. Mir selber ist kein Land bekannt. Indien können sie ja nicht meinen. Dafür hatte sie ja schon ihre Backpfeife bekommen. Also welches? Falls es dieses Land gibt, hoffe ich doch, dass wir keine wirtschaftlichen oder sonstigen Beziehungen damit pflegen…
Und dann sag ich den Linken ganz deutlich: Ihr traut diesem Land nichts zu! Wir sollten in der Lage sein hier deutlich auch Zeichen zu setzen, dass wir diese Sperren können.
Hier kommt mir das Grauen langsam hoch. Was trauen wir diesem Land nicht zu? Warum werden jetzt direkt die Linken angegangen? Jetzt fühle ich mich wieder rund 70 Jahre zurück versetzt.
Dann kam der Chaos Computer Club und die Piratenpartei, die plötzlich schrien: “Das ist Zensur!”. Meine Damen und Herren, Kinderpornographie im Internet im Internet anzuschauen ist Kindesmissbrauch und ich rufe all denjenigen zu, die in diesem Zusammenhang von Zensur im Internet sprechen: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und das Recht gilt online genauso wie offline. Was wir niemals in einer Zeitung tolerieren würden, tolerieren wir im Internet genau so wenig.
Warum kann diese Person nicht sagen warum Piraten und CCC und auch viele andere GENAU dagegen sind? Es geht darum, dass eine Infastruktur für weitere Zensurmaßnahmen geschaffen wird, die kein Büger kontrollieren kann. Ich glaube deswegen hat sie sich auch das ältere Publikum ausgesucht. bei der C64-Generation hätte sie sich ein paar nette Kommentare eingehandelt. Aber mit den Alten kann man es ja machen.
Liebe Ursula: Entweder bist Du wirklich so …… wie die halbe Internetgemeinschaft es vermutet oder Du lügst einfach nur, damit Du macht bekommst um einen Zensur-Staat aufzubauen, wie die andere Hälfte der Internetgemeinschaft es vermutet. Egal welche der beiden Möglichkeiten es ist: Bitte verlasse dieses Land und begebe Dich auf Expetition zu dem Land, wo Kinderpornos geduldet werden. Ich würde dafür aber viel Zeit einplanen. Ok, das mit den beiden Hälften der Internetgemeinschaft ist grob geschätzt. Ich gebs ja zu. Aber wenn Du so weiter machst…
Und für alle die glauben, dass nur böses gefiltert werden würde, haben die Österreicher ein kleines Beispiel geliefert: Klick mich bevor ich zensiert werde!
Die Piratenpartei zeigt sich enttäuscht über die andauernden Bemühungen der SPD, das moralisch längst gescheiterte Sperrgesetz vom Juni dieses Jahres auch weiterhin schön reden zu wollen. In einem Interview vom 19. Juli, das Welt Online mit Justizministerin Brigitte Zypries führte, bewies sie erneut ihre Ignoranz für Netzthemen jeder Art.
Dazu Florian Bischof, Kulturpirat und Spitzenkandidat der Berliner Landesliste für den Bundestag: »Frau Zypries behauptet unter anderem, das Mitschneiden und die private Vervielfältigung von Musik sei nicht erlaubt. Das ist natürlich Unfug. Kultur ist kein “read-only”-Medium, wie uns die Industrie und Zypries immer wieder einreden wollen. Der kulturelle Schaffensprozess beseht immer aus dem Aufgreifen, Verändern und Weitergeben bestehender Ideen und Inhalte. Den kreativen Umgang mit Kultur zu verbieten würde ein Absterben unserer kulturellen Vielfalt und Kriminalisierung einer ganzen Generation bedeuten.«
Bischof weiter: »Dass Frau Zypries Unternehmen dazu auffordert, Werken weiterhin den kulturellen Keuschheitsgürtel DRM (Digitales
Rechtemanagement) anzulegen, zeugt von einem verzerrten Rechtsverständnis. Dass Firmen ihre eigenen Gesetze schreiben und ihre Produkte damit absichtlich in einer elementaren Funktionalität einschränken, ist einem Rechtsstaat und einer Kulturnation unwürdig.«Zu Zypries Vorwurf, die Piratenpartei lehne den Dialog ab, sagte Thorsten Wirth, Spitzenkandidat der Piratenpartei in Hessen: »Die Piratenpartei sucht stets den Dialog mit anderen Politikern und wird dies auch künftig tun. Gerade dies ist schließlich unser Hauptanliegen für die Bundestagswahl.«
»Wie wäre es denn«, fordert Wirth die Ministerin auf, »wenn Sie damit anfingen, uns einige grundsätzliche Fragen zu beantworten: Wieso kann man gefälschte Bankseiten problemlos aus dem Internet entfernen, Seiten mit Kinderpornographie jedoch nicht? Wieso gilt für elektronischen Briefverkehr nicht das gleiche Briefgeheimnis, was für die Schneckenpost seit 1949 gilt? Ich glaube, solange sie uns diese und andere elementare Fragen nicht hinreichend beantworten können, ist klar, wer hier irrational argumentiert. Spätestens, wenn wir in Fraktionsstärke neben Ihnen sitzen, werden Sie wohl dem Dialog mit der Realität nicht mehr aus dem Weg gehen können.«
Die Piratenpartei, der am vergangenen Freitag erfolgreich die Zulassung als Partei zur Bundestagswahl zugesprochen wurde, fühlt sich in ihrem Kampf für Bürgerrechte und gegen Netzignoranz erneut bestätigt. Sie plant nun, ihre gesamte Energie in den Wahlkampf zu stecken, um im September, so Vorstandsmitglied Aaron Koenig, das Ergebnis der Europawahl weit zu übertreffen.
Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter:
http://www.piratenpartei.de/node/820
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Postfach 02 46 69
10128 BerlinDie Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) beschäftigt sich mit den entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes, freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind die grundlegenden Ziele der PIRATEN.
Der Trailer zur Demo auf YouTube
Kommt alle am 12.09.um ein weiteres Zeichen zu setzen. Die Politik muss verstehen, dass sich die Zeiten geändert haben. Das Thema Überwachung betrifft nicht nur die C64-Generation. Es betrifft ALLE.
baddaddie
Die Piratenpartei kritisiert die Ministerin von der Leyen scharf, welche
im Zuge der Debatte um die Internetsperren, nun auch nicht mehr vor der
Verleumdung Indiens zurückschreckt. In einem Interview beim
MDR-Sputnik-Radio bezichtigte Sie Indien, keine ausreichenden
gesetzlichen Grundlagen zur Ächtung von Kinderpornografie zu haben. Dies
ist schlicht die Unwahrheit und eine Gefährdung des außenpolitischen
Verhältnis zur bevölkerungsreichsten Demokratie der Welt. Die indische
Botschaft hat die Vorwürfe in einer ersten Reaktion bereits als “völlig
unbegründet und irreführend” zurückgewiesen.“Seit die Ministerin Ende 2008 nach über drei Jahren im Amt entdeckte,
dass man das Thema Kinderpornographie im Internet zu Wahlkampf- und
Profilierungzwecken nutzen kann, setzt sie ihren ganzen Einfluss dafür
ein, für ineffiziente und unsinnige Sperren im Internet zu werben”, so
Thorsten Wirth, Spitzenkandidat der Piraten in Hessen. “Dabei wurde die
Bevölkerung systematisch mit Unwahrheiten getäuscht. Frau von der Leyens
Falschdarstellungen über Verbreitungswege, Zugriffszahlen und angebliche
Erfolge mit Sperren in anderen Ländern haben dazu geführt, dass die
Ministerin auf diesem Gebiet von kaum jemanden mehr ernst genommen wird.”“Dass sie dabei auch fälschlicherweise fremde Länder als ‘Unterstützer
von Kinderpornographie’ darstellt, ist bekannt”, kritisiert Wirth
weiter. “Aber mit ihrer Diffamierung Indiens als Kinderpornoland hat die
Ministerin den Bogen überspannt. Ihr muss bekannt sein, dass
Pornographie in Indien generell verboten ist, der Handel mit
Kinderpornographie seit Februar 2009 sogar noch einmal ausdrücklich.
Daher ist ihr Bestreben, den Ruf anderer Länder willentlich ihren
populistischen Behauptungen zu opfern, an Rücksichtslosigkeit kaum noch
zu übertreffen. Vielleicht würde es uns in dieser Debatte einmal weiter
bringen, wenn wir die Botschaften der vielen anderen von der Ministerin
verunglimpften Länder einmal den Stand der Debatte in Deutschland
informieren würden.”In der Tat sind indische Server im Gegensatz zu deutschen laut
ausländischen Sperrlisten so gut wie frei von kinderpornographischem
Material. Einen Lichtblick sieht Wirth darin, dass mit Jörg Tauss
wenigstens ein Parlamentarier die Courage habe, sich für die
Diffamierungen zu entschuldigen. “Wir freuen uns, dass unser Pirat im
Parlament versucht, die Wogen zu glätten und klarstellt, dass die
Ministerin persönlich für diesen Angriff auf Indien verantwortlich ist.
Wir fordern die Ministerin auf, es ihm gleichzutun und sich zu
entschuldigen. Lesen Sie die Gesetze anderer Länder und schenken Sie der
Bevölkerung endlich reinen Wein ein”, fordert Wirth.
Quelle: www.piratenpartei.de
baddaddie
Hier ein paar Videos auf YouTube die unter anderem zeigen wie unsinnig die DNS-Sperre ist.
So funktionieren die DNS-Sperren: Hier wird wirklich für jeden verständlich diese “Sperre” erklärt.
Auf SemperVideo.de wird für jeden verständlich erklärt wie die Sache mit dem DNS funktioniert.
Mann sollte sich diese Videos ansehen, wenn man noch nicht verstanden hat weshalb viele Bürger gegen diese Interntsperre sind. Jetzt sollte auch jedem Zweifler klar sein, das diese “Sperre” überhaupt keinen Sinn macht und das sie nur ein Infrastruktur für weitere Zensurmaßnahmen ist.
Selbst Christian Bahls vom Verein MissbrauchsOpfer gegen Internetsperren (MOGIS) ist gegen diese Sperrmaßnahmen. Er ist selber ein Opfer von Kindesmissbrauch. Das Interview gibt es hier.
So liebe Befürworter dieser Zensurmaßnahme: Werdet ihr jetzt nicht selber langsam nachdenklich?
Diese Internetsperre kann man in 27 Sekunden umgehen! Und bei diesem Video wird noch gemütlich geklickt. Ok, einen neun DNS-Server suchen dauert auch evtl nochmal 1-2 Minuten. Kurz mal googeln und man hat ihn. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das ändern des DNS-Servers in meinem System eine Straftat ist. Wo steht geschrieben, das ich nur den DNS-Server von meinem Provider nutzen darf oder nur anerkannte DNS-Server aus Deutschland? Viele User nutzen schon seit langer Zeit andere DNS-Server. Oft aus Performance-Gründen. Ich kann mir sogar LEGAL selber einen DNS-Server installieren.
Hier gibt es auch noch einen wunderbaren Mitschnitt vom Radio Eins Interview. Die Kommentare sind lesenswert.

Ich verstehe wirklich nicht wie die Koalition so viele Bürger hinters Licht führen kann. Ich dachte die Zeiten das man blind der Führung folgt sind vorbei. Die Vermarktung der Internetsperre ist ein bewuste Fehlinformation. Es werden Behauptungen aufgestellt die nicht gehalten werden können. Und die Behauptung von Frau von der Leyen, das nur Profis in der Lage sind den DNS-Eintrag zu ändern ist ein Lüge. Diese Einstellung ist für jeden User ohne Probleme zugänglich. Man benötigt nur Administratorenrechte. Und die hat man in der Regel auf den privaten PC fast immer. Aber laut Ihrer Meinung bin ich wohl ein Pädophiler, da ich diese Einstellung vornehmen kann. Danke, Frau von der Leyen. Da überlegt man schon, ob man gegen sie nicht Anzeige Erstattet wegen übler Nachrede.
baddaddie
Die “Zeit” hat mit Franziska Heine und Zensursula ein Interview geführt.
Man kann wieder nur den Kopf schüttel wie Frau von der Leyen argumentiert. Sie lässt keine andere Meinung zu und wurde bestimmt nicht einmal rot beim Interview.
Sie ist so inkompezent das es kracht. Hat von nix Ahnung und davon viel. Es werden Kritiker ignoriert. Frei nach dem Motto: “Der Staat bin ich!”
Dieser Wortwechsel hat mir besonders gut gefallen:
Heine: Was ist denn passiert? Da wird ein Gesetz kurz vor Ende der Legislaturperiode durchgepeitscht, ohne dass man auf die Gegenargumente eingeht. Das ist keine Auseinandersetzung. 134.000 Menschen wird signalisiert: Es ist uns egal, was ihr denkt. Aber diese Menschen werden nicht aufhören. Das Netz ist unglaublich politisch. Wir waren in den Ausschüssen, wir waren bei Parteitagen, wir haben mit Politikern geredet. Die Unterzeichner der Petition haben gesehen, wie Entscheidungen in der Politik getroffen werden – und das wird sie nachhaltig prägen.
von der Leyen: Das ist doch etwas Tolles (Merkt Frau von der Laien, ähm Leyen noch was?)
Heine: Für uns war das nicht so toll.
Bin mal gespannt was Zensursula noch so alles anstellt…
